Am 21. Januar 2011 um 19 Uhr wird am Geothe-Institut Seoul die neue Filmreihe “Lachen auf Deutsch” mit dem zweiten Filmvon Michael Schorr mit dem Titel “Schultze Gets the Blues” fortgesetzt: Schultze Gets the Blues (Sprache: Deutsch, Untertitel: Englisch):

Protagonist der Handlung ist Schultze. Schultze fristet sein Leben seit Jahr und Tag in einem kleinen anhaltinischen Ort nahe der Saale. Schultzes Leben zwischen Arbeit und Kneipenbesuch, seinen Hobbies Schrebergarten und Angeln kommt zu einem vorzeitigen Ende, als er und seine Kumpels frühzeitig in den Ruhestand entlassen werden. Schultzes Leben fühlt sich sinnloser und trostloser denn je an, bis er eines Tages die günstige Gelegenheit erhält in die Heimat des Blues zu reisen…

Weitere Informationen sind auf der Homepage des Goethe-Instituts zu finden.

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Am 7. Januar 2011 um 19 Uhr beginnt am Geothe-Institut Seoul die neue Filmreihe “Lachen auf Deutsch”. Den Auftakt bildet Fatih Akin mit “Solino” (2002):

Wie Pizza und Pasta ins Ruhrgebiet kamen: 1964, mit der Familie Amato aus Apulien. Die erste Migrationswelle ins BRD-Wirtschaftwunderland bringt die Amatos nach Duisburg. In pittoresk-nostalgischen Bildern blättert Fatih Akin ein Familienepos auf, das einen Zeitraum von 20 Jahren überspannt, von Heimweh und Erwachsenwerden, von beruflichem Erfolg und privatem Unglück erzählt. In dessen Kern sich aber ein für Akin typisches Bruderzwist-Drama abspielt.

Weitere Informationen sind auf der Homepage des Goethe-Instituts zu finden.

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Im Rahmen der Veranstaltung “Strategic Global Business II: Perspektiven einer globalisierten Wirtschaft” im Master „Organisational Management“ am Internationalen Institut für Management der Universität Flensburg haben Christine und ich am 18.11.2010 über Süd-Korea berichtet.

Die Präsentation des Länderreports kann hier heruntergeladen werden. Darüber hinaus empfiehlt sich – nicht nur für eine Vorbereitung auf einen Aufenthalt im Land – die Lektüre des folgenden Buches:

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Ursprünglich für Reiseberichte aus Südkorea gedacht, hier etwas in eigener Sache:

Während der von Guido Westerwelle populistische geplante und deplatziert Vergleich als Warnung vor dem Vollversorgerstaat gedacht war, so darf die struktur- und damit auch die hochschulpolitische Entscheidung der Landesregierung mit aller Deutlichkeit als “Spätrömische Dekadenz” bezeichnet werden. In der spätrömischen Zeit (um 450) degenerierte das weströmische Reich zu einem Entwicklungsland, während das Patriziertum in Luxus und Verschwendung lebte. Es ist lange bekannt und bedarf keiner weiteren Bestätigung durch eine Kommission, dass die Landesregierung der Universität Flensburg seit Jahren keine adäquate und im Vergleich zur CAU in Kiel entsprechende Finanzierung zukommen lässt. Dennoch haben junge Menschen aus der gesamten Republik – und auch weltweit – durch innovative Studienkonzepte den Weg nach Flensburg gefunden. Grundpfeiler dieses Erfolges sind die deutsch-dänischen Studiengänge und die Kooperation mit den Partnern Sonderburg und Odense. Es ist einer der “Leuchttürme” grenzüberschreitender Zusammenarbeit in der Region, die vom Ministerpräsidenten gewünscht und gefordert wurden. Statt dies zu erhalten oder gar zu fördern, lässt man es – ganz nach spätrömischer Manier – verfallen. Das Patriziertum in Kiel badet in Champus: Multi-Media-Campus, Murmann Business School (beide Projekte sind gescheitert!) und als neuste Idee, die Bemühungen um die Exzellenzinitiative mit Themenbereichen wie “Public Responsibility: Diversity and Gender Management”, für die die CAU nicht gerade bekannt ist und an denen kulturwissenschaftlich ausgewiesene Hochschulen wie die Humboldt Universität gescheitert sind. Es scheint genug Geld für hochschulpolitische Experimente an anderen Standorten zur Verfügung zu stehen. Zu erwähnen ist auch der 45 Millionen Euro schwere  Umzug von Geomar an die Nordsee. Ein Betrag der den Spareffekt der durch den Abbau der Wirtschaftswissenschaften in Flensburg von 1,7 Millionen Euro in sieben Jahren um ein Vielfaches übersteigt. Da ist das Gästehaus auf der Kieler Förde geschenkt. Es scheint, dass nicht viele Politiker weiter denken können, als bis zur Eider. Bis vor 150 Jahren war sie auch noch die Nordgrenze des Deutschen Bundes. Im damaligen Konflikt gab es – zwar mit anderer Konnotation – die Parole “Danmark til Ejderen” (Dänemark bis zur Eider). Auch das gewinnt bei der Gesinnung unserer Politiker wieder an Bedeutung: Vi er roede, vi er hvide…! Volksabstimmung jetzt: Landesteil Schleswig zurück nach Dänemark!

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In Cheonggyecheon (청계천) ist eine an einem Fluss gebaute Naherholungszone im Zentrum von Seoul und bietet mit seinen fast sechs Kilometern länge ausreichend Möglichkeit für einen erholsamen Spaziergang. 2005 eröffnet ist es heute ein beliebtes Ziel der Seouler und von Touristen. Während des HiSeoul Festivals war das diesjähre Motto “Hot Pink – Love and Hope” nicht zu übersehen. Pink, wohin das Auge sah…

Neben Aktivitäten, mit der man seine Freude mitteilen konnte (z.B. pinke Sticker mit Liebes-, Freude- oder Dankesbotschaften), präsentierten sich Straßenkünstler und Raptänzer und luden zum mitmachen ein. Darüber hinaus hatten Seoulaner die Gelegenheit sich und ihre eigenen Dokumente der Geschichte Seouls – Seoul, In My Memory – darzustellen.

An einem Ende des Cheonggyecheon am Gwanggyo sollte das “Eine-Billion-Won Wunder” geschaffen werden. Unter dem Motto “Tossing Coins For Love” durfte jeder seine Münzen um das Symbol des Cheonggye Platzes werfen und spenden, mit der Kindern in Not geholfen werden wird.

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Bibimbap (비빔밥) ist eine sehr beliebte Koreanische Speise, dessen Hauptbestandteil Reis (밥; bap) ist. Dazu gibt es verschiedenes Gemüse, Rindfleisch und ein Spiegelei. Der Name soll von dem Koreanischen 밥을 비비다 (bapeul bibida) kommen und bedeutet “Reis umrühren oder mischen”. Genau so werden die Zutaten auch angerichtet. Zunächst wird in einer Schüssel Reis gegeben. Danach werden die übrigen Zutaten darauf im Kreis und das Spiegelei zum Schluss ganz oben angerichtet. Dazu kommt dann noch 고추장 (Gochujang) – eine scharfe Chilipaste. Danach wird alles verrührt. Im Restaurant wird einem Bibimbap noch unverrührt serviert.

Zutaten für zwei Portionen (Quelle: www.chefkoch.de):

100 g Rindfleisch (für Vegetarier optional ;-) )
geröstete Seetangblätter (Nori)
2 Eier
Salz und Pfeffer
Sesamöl (u.a. zum Braten)
Gochujang (gibt es im gut sortierten Asialaden)
Koreanischen oder Japanischen Reis
1/4 Zucchini
1/4 Karotte
50g Rettich
50g Sojabohnenkeime
1 EL klein geschnittenen Lauch oder Frühlingszwiebel

Für die Fleischmarinade:
Sojasauce
Sesamöl
Zucker
Lauch, klein geschnitten
geröstete Sesamkörner
zerdrückte oder zerhackte Knoblauchzehe
Salz und Pfeffer

Zunächst wird das Rindfleisch in sehr feine Streifen geschnitten und in die Mariande gelegt, wo es gut ziehen sollte. Danach werden die Zucchini, die Möhre, der Rettich in sehr dünne Streifen geschnitten. Wer hat verwendet dafür am besten einen Raspel mit entsprechenden Auskerbungen. Die Stifte sollten ungefähr die Größe eines Streichholzes haben. Das Gemüse Salzen und stehen lassen. Die Sojabohnenkeime waschen, abtropfen lassen und entwässern. Zwischenzeitlich den Reis kochen und bei geringer Temperatur 15 bis 20 Minuten quellen lassen. Anschließend das Gemüse in einer Pfanne nacheinander mit Sesamöl kräftig anbraten und warmstellen. Danach wird das Fleisch an- und zum Schluss die Spiegeleier gebraten.

Serviert wird Bibimbap in einer Schüssel – wie oben beschrieben: Zu erste den Reis einfüllen und das Gemüse und Fleisch farblich abgestimmt in kleinen Portionen darüber in einem Kreis anrichten. Darüber kommet der kleingeschnittene, geröstete Seetang und das Spiegelei. Dazu noch Gochujang und etwas Kimchi und wer mag eine Fleischbrühe. Guten Appetit!

Bei meiner Version habe ich auf das Rindfleisch verzichtet und auch das Gemüse hätte dünner geschnitten werden können. Aber ehrlich gesagt, ist das alles ziemlich aufwendig. Da gehe ich nächstes mal lieber in eine Restaurant… :-)

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Deoksugung(덕수궁) war das Zentrum des modernen Koreas als 1857 König Gojong Kaiser wurde und das unabhängige “Große Han Reich” ausrief. Damals hieß der Palast noch Gyeongungung und umfasste das dreifache seiner heutige Größe. Als Gojong im Jahr 1907 abtrat wurde der Palast zu einer Residenz heruntergestuft und erhielt seinen heutigen Namen Deoksugung.

In der Zeit, in der König Gojong im Palast lebte, versuchte er durch Reformen – die Akzeptanz von Einflüssen anderer Lebenswelten und Beibehaltung Koreanischer Tradition – Unabhängigkeit zu bewahren. So konnte man während des HiSeoul Festivals im Deoksugung Palast die “International Exhibition of the Korean Empire” besichtigen und bekam viele Exponate aus dem vorletzten Jahrhundert präsentiert.

Darüber hinaus wurde auf dem Vorplatz zum Deoksugung Palast ein Wachwechsel einer Königlichen Garde gezeigt.

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“Kennst du einen, kennst du alle.” pflege ich zu sagen und meine damit die Paläste Seouls, die in ihrer Architektur und Gestaltung in dieser modernen Metropole das traditionelle Gesicht Koreas zeigen. Doch diese Einschätzung ist weit gefehlt – insbesondere zum HiSeoul Festival, wo in jedem der fünf großen Paläste in der Innenstadt individuelle Rückblicke auf Koreas Vergangenheit zu finden sind. Changgyeonggung (창경궁) ist der Palast in dem die Königsfamilie zusammen mit ihren Eltern residierte. Hier lebte auch der Kronprinz Sadoseja (1735-1762), zweiter Sohn des 21. Königs der Joseon Dynasty, König Yeongjo, mit seiner Frau Prinzessin Hong (1735-1815), Tochter des Premierministers Hong Bonghan. Beide bekamen posthum den Titel König Jangjo und Königin Heongyeongwanghu. Sadoseja ereilte einen tragischen Tod durch die Hände seines Vaters, der ihn aufgrund falscher Anschuldigungen in ein Reisfeld lockte und tötete.

Gyeonghuigung (경희궁) wurde während der Japanischen Herrschaft (1905-1945) stark zerstört und 1985 teilweise restauriert. Der Palast wird zurzeit erneuert und war während des Festivals Schauplatz für das Musical “Daejanggeum Goes to Gyeonghuigung”, dass noch bis zum 24. Mai 2009 zu sehen und hören ist. Daejanggeum ist der Chefkoch des Palastes. Das Musical geht zurück auf eine in Korea sehr bekannte TV-Serie “Daejanggeum”. Darüber hinaus konnte man im Gyeonghuigung eine Ausstellung über die Königlich Koreanische Küche bestaunen.

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Auch in der U-Bahn sieht man sehr oft Koreaner, die auf ihrem Handy GoStop spielen. Für alle iPhone und iPod-Touch Besitzer und GoStop-Fans gibt es jetzt mehrere Möglichkeiten, sich in den Fertigkeiten dieses Glücksspiels zu üben. Derzeit sind im AppStore von iTunes vier verschiedene Varianten mit insgesamt sieben Versionen zu finden. Für die meisten benötigt man Koreanischkenntnisse. Dennoch habe ich mich für das “GoStop Game” von DreamWiz Inc. entschieden. Das Programm lässt über den Link direkt im AppStore aufrufen und kostet 1,59 Euro. Es gibt auch eine kostenlose Version “GoStop Game Lite” (direkter Link zum AppStore).

Darüber hinaus finden sich noch folgende Varianten im AppStore von iTunes:

GoStop - 고스톱 von KK App für 1,59 Euro (Ein Bewertung weißt darauf hin, dass alles auf Englisch ist.)
The GoStop 더  고스톱 von Orchard Party für 0,79 Euro (Aufgrund der  Vorschaugrafiken würde ich vermuten, dass sich diese Variante auch ohne Koreanischkenntnisse spielen lässt.)
i Gostop von Oink Studios für 1,59 Euro (Der Hersteller weißt explizit darauf hin, dass Koreanischkenntnisse und Kenntnisse der GoStop-Regeln notwendig sind.)

Evtl. teste ich noch die eine oder andere der obigen Varianten und berichte dann über die Erfahrungen. Wer eine Vorschau auf das “GoStop Game Lite” von DreamWiz haben möchte, findet nachfolgend einige Screenshots vom iPhone:

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16.05.2009

Innenansichten

Nachdem ich mich nun entschlossen, in der Zeit, in der ich noch Seoul weile, umzuziehen, gibt es jetzt erst einmal einen Einblick in das Officetel (오피스텔), das in den letzten zweieinhalb Monaten mein zu Hause war. Bereits im Beitrag zu den Aus-senan-sichten gab es die Eckdaten: Meine Officetel liegt im 10. Stock und ist gut 36 qm groß, was nach koreanischer Berechnung ungefähr 11 Pyeong sein dürften. Das Officetel ist in einem 15 Stockwerke umfassenden Hochhaus in Guri zu finden. Und Guri liegt gut eine Stunde fahrt mit U-Bahn und dreimaligem Umsteigen von der Ewha und Sinchon entfernt, dass ich in den letzten Wochen leidlich vermisst habe.

Die Innenausschattung des Officetels ist recht komfortabel. Das Bad ist ausreichend groß und im einzigen Raum gibt es eine Küchenzeile mit zwei Kochplatten und einer Waschmaschine. Über dem Bad und Eingangsbereich ist ein noch Nutzbereich, der aber nur kriechend “begehbar” ist und den ich eher als Stauraum, denn als Wohnraum nutze.

Die Bilder stammen von einem anderen Officetel im Nachbarhaus, ist ansonsten aber identisch gestaltet und eingerichtet. Ich möchte mir nur ein wenig Privatsphäre erhalten…

In den nächsten Tage suche ich mir dann wieder ein Goshiwon (고시원) in Sinchon oder Myeong-dong. Goshiwons sind kleine Studierzimmer, die häufig in der Nähe von Universitäten zu finden sind. Die Zimmer sind meist nicht größer als drei Quadratmeter (1,5 Pyeong), bieten aber alles, was man für das tägliche Leben benötigt: Internet, Gemeinschaftsküche, Waschmaschine und Internet. Die BoBo Residence (보보레지던스) ist ein solches Goshiwon in Sinchon, in der Christine und ich im letzten Jahr zweieinhalb Monate gewohnt haben. Wer einmal in Seoul auf der Suche nach einer günstigen Unterkunft ist, wird sicherlich ein akzeptables Goshiwon finden. Eine Übersicht findet sich hier (Koreanisch).

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